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Es sind oft leise Geschichten, die die größte Wirkung entfalten. Eine dieser Geschichten beginnt Anfang der 1990er-Jahre – und sie zeigt eindrucksvoll, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und Menschen nachhaltig zu helfen.

„Hallo, Herr Professor, ich lebe noch“ – Wie Hilfe Leben verändert und Zukunft schafft

Manche Geschichten stehen exemplarisch für das, was echte Unterstützung bewirken kann. Eine davon beginnt Anfang der 1990er-Jahre – und sie zeigt eindrucksvoll, wie Mut, Innovation und menschliches Engagement Leben verändern können.

Karl K. erhält eine Diagnose, die alles verändert: Darmkrebs mit Metastasen. In einer Situation voller Unsicherheit entscheidet er sich gemeinsam mit seinem behandelnden Arzt, Prof. Dr. Thomas Vogl, für eine damals noch neue, experimentelle Therapie. Ein mutiger Schritt – mit ungewissem Ausgang.

Die Behandlung schlägt an. Karl K. wird tumorfrei und lebt heute, mehr als 30 Jahre später, noch immer. Jedes Jahr meldet er sich mit den Worten:
„Hallo, Herr Professor, ich lebe noch.“

Diese Geschichte steht für mehr als medizinischen Fortschritt. Sie zeigt, was möglich ist, wenn Wissen, Mut und gezielte Förderung zusammenkommen.


Aus Erfahrung entsteht Verantwortung

Genau aus dieser Haltung heraus entstand der Thomas Vogl Stiftungsfonds.
Die Motivation dahinter ist klar: Die gezielte Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses – insbesondere in der Radiologie und interventionellen Radiologie.

Prof. Dr. Thomas Vogl selbst wurde in jungen Jahren intensiv gefördert – sowohl wissenschaftlich als auch klinisch. Diese Erfahrung prägt ihn bis heute. Sein Anspruch:
das, was er selbst erhalten hat, an die nächste Generation weiterzugeben.

Denn Fortschritt entsteht nicht zufällig – er braucht Menschen, die gefördert werden.


Förderung von Innovation und medizinischem Fortschritt

Die Stiftung unterstützt gezielt Projekte aus den Bereichen:

Gerade in Zeiten, in denen öffentliche Fördermittel zunehmend eingeschränkt sind, schafft die Stiftung einen entscheidenden Freiraum für Innovation. Sie ermöglicht dort Fortschritt, wo Ideen sonst oft an strukturellen Hürden scheitern würden.


Warum Radiologie eine Schlüsselrolle spielt

Die Radiologie ist heute weit mehr als ein diagnostisches Instrument. Sie ist ein zentraler Treiber für:

Gleichzeitig ist sie entscheidend für Therapieentscheidungen und zunehmend selbst Teil der Behandlung – etwa durch minimalinvasive Verfahren. Damit bildet sie eine der tragenden Säulen moderner Medizin und verbindet Forschung, Lehre und Patientenversorgung auf einzigartige Weise.


Mut zur Bewerbung – Chancen für die nächste Generation

Die Stiftung richtet sich bewusst an junge Talente. Gesucht werden Persönlichkeiten mit:

Gerade Studierende und Nachwuchsmediziner sind aufgefordert, diesen Weg aktiv zu gehen. Fortschritt entsteht nicht durch Abwarten – sondern durch den Mut, sich zu bewerben, Ideen einzubringen und neue Wege zu beschreiten.


Gemeinsam Wirkung entfalten – Bedeutung von Spenden und Zuwendungen

Damit diese Förderung langfristig möglich bleibt, ist die Stiftung auf Unterstützung angewiesen.

Als öffentlich zugängliche Stiftung kann jede Bürgerin und jeder Bürger einen Beitrag leisten. Spenden und Zuwendungen sind dabei weit mehr als finanzielle Mittel – sie sind eine Investition in:

Jede Unterstützung trägt dazu bei, dass aus Ideen konkrete Lösungen werden – und aus Forschung echte Hilfe für Menschen.


Hilfe, die weiter wirkt

Die Geschichte von Karl K. zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Mut, Innovation und Förderung zusammenkommen.

Der Thomas Vogl Stiftungsfonds setzt genau hier an:
Er schafft die Grundlage dafür, dass auch in Zukunft solche Geschichten entstehen können.

Denn echte Hilfe endet nicht im Moment –
sie wirkt über Generationen hinweg.

Anstatt ausschließlich auf etablierte Methoden zu setzen, schlägt er eine damals noch experimentelle Therapie vor – die sogenannte laserinduzierte interstitielle Thermotherapie (LITT). Ein Verfahren, das Präzision, Mut und Vertrauen erfordert. Karl K. entscheidet sich dafür.

Diese Entscheidung verändert alles: Die Behandlung schlägt an – Karl K. wird tumorfrei.
Heute, mehr als 30 Jahre später, lebt er noch immer. Jedes Jahr meldet er sich mit den Worten:
„Hallo, Herr Professor, ich lebe noch.“

Doch diese Geschichte steht für weit mehr als medizinischen Fortschritt. Sie zeigt, was echte Unterstützung bedeutet:

Denn die Verbindung zwischen Arzt und Patient endet nicht mit der Behandlung. Über Jahre hinweg bleibt der Kontakt bestehen – geprägt von Vertrauen, Respekt und echter Menschlichkeit.

Was bedeutet das für den Thomas Vogl Stiftungsfonds?

Diese Haltung ist der Kern unserer Arbeit. Der Thomas Vogl Stiftungsfonds steht für genau diese Art der Unterstützung:

So wie damals in der Medizin ein innovativer Ansatz Leben verändert hat, wollen wir heute Menschen unterstützen, ihre eigenen Herausforderungen zu meistern – sei es im sozialen, gesundheitlichen oder gesellschaftlichen Kontext.

Die Geschichte von Karl K. zeigt:
Hilfe bedeutet nicht nur Unterstützung im Moment – sondern die Chance auf eine Zukunft.

Und genau dafür steht unsere Stiftung.

Sie möchten unsere Stiftung unterstützen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Fortschritt in Forschung – dafür steht der Dies Academicus. Der Festakt des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt setzt ein klares Zeichen für innovative Forschung und starke Nachwuchsförderung. In diesem würdigen Rahmen hat Prof. Dr. Thomas Vogl kürzlich seinen Promotionspreis verliehen – und rückte damit zwei Wissenschaftler in den Mittelpunkt, die die Radiologie mit ihren Arbeiten sichtbar geprägt haben.

Dr. Jason Freichel beeindruckt mit Analyse von 26 Jahren Tumortherapie

Dr. med. dent. Jason Freichel erhält den mit 5.000 Euro dotierten Promotionspreis für eine außergewöhnlich umfassende Analyse von 4.321 Behandlungen aus 26 Jahren interventioneller Radiologie. Er strukturiert die große historische Datenmenge systematisch und wertet sie mit hoher statistischer Präzision aus.

Im Fokus stehen minimalinvasive Therapien wie die mikrowellenbasierte Ablation (MWA), Laserablationen und lokale Chemotherapien. Ärzte setzen diese Verfahren ein, wenn eine operative Entfernung von Tumoren nicht möglich ist oder wenn ein palliativer Ansatz im Vordergrund steht – besonders häufig bei Leberkrebs, sowohl primär als auch metastasiert.

Mit Modellen wie der Kaplan-Meier-Analyse, der Cox-Proportional-Hazard-Regression und dem Log-Rank-Test zeigte Dr. Freichel:
• MWA erzielt in allen Patientengruppen die höchsten Überlebenszeiten.
• Kombinationen aus MWA und Chemotherapie folgen direkt dahinter.
• Alter und Geschlecht haben im Vergleich zur Wahl des Verfahrens deutlich geringere Bedeutung.

„Mich reizt die Verbindung aus medizinischer Fragestellung und datenanalytischer Präzision“, sagte Dr. Freichel. „Statistische Methoden helfen uns, Behandlungen besser zu verstehen und weiterzuentwickeln – auch in der Zahnmedizin spielt das eine wichtige Rolle.“

Fotoquelle: Universitätsmedizin Frankfurt (1) und Freichel (1)

Prof. Vogl betonte die Bedeutung der Arbeit: „Die Dissertation von Dr. Jason Freichel überzeugt durch ihre Tiefe, ihre Struktur und ihren unmittelbaren Wert für unsere tägliche Arbeit. Arbeiten wie diese verleihen der Radiologie Strahlkraft.“

Würdigung der Vorjahrespreisträgerin Dr. Shirin El Nemr

Der Dies Academicus rückte auch die Vorjahrespreisträgerin Dr. Shirin El Nemr erneut ins Zentrum. In ihrer Dissertation hatte sie gezeigt, dass Ärzte bei der Prostata-Arterien-Embolisation mithilfe einer strahlenfreien MR-Angiographie die Strahlenbelastung deutlich reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit der Therapie steigern können – ein direkter, spürbarer Vorteil für Patienten.

Fotoquelle: Universitätsmedizin Frankfurt (1) und Freichel (1)

Der Dies Academicus machte sichtbar, wie kraftvoll und zukunftsorientiert medizinische Forschung an der Goethe-Universität arbeitet. Der Thomas Vogl-Stiftungsfonds, seit anderthalb Jahren fest etabliert, stärkt diese Entwicklung und schafft Raum für neue Impulse.

Dr. Shirin El Nemr für Doktorarbeit an der Goethe-Universität zu symptomatischer Prostatavergrößerung ausgezeichnet

Zur Förderung der radiologischen Forschung hat der Radiologe Prof. Thomas Vogl gemeinsam mit der Goethe-Universität aus privaten Mitteln einen Stiftungsfonds gegründet. Vogl ist Direktor der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin an der Universitätsmedizin Frankfurt, und sein Stiftungsfonds finanziert Stipendien und Preis für junge Medizinerinnen und Mediziner. Jetzt hat die Auswahlkommission des Fonds einen ersten Promotionspreis vergeben: Dr. Shirin El Nemr wurde für ihre Doktorarbeit zur Behandlung einer vergrößerten Prostata mit dem Thomas Vogl-Promotionspreis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Es ist eine Volkskrankheit der Männer: Nahezu alle jenseits der 50 haben infolge einer gutartigen Vermehrung der Prostatazellen eine vergrößerte Prostata. Häufig symptomlos führt das angewachsene Organ allerdings bei rund 40 Prozent dieser Männer zu Problemen wie etwa einem vermehrten Harndrang, der ein Durchschlafen unmöglich macht. Gleichzeitig haben sie Probleme, die Blase zu entleeren.

Die Prostata-Arterien-Embolisation (PAE), die im Mittelpunkt der prämierten Dissertation steht, ist ein innovatives minimalinvasives Verfahren zur Behandlung der symptomatischen Prostatavergrößerung. Dabei wird die Blutzufuhr zum vergrößerten Prostatagewebe mithilfe mikroskopisch kleiner Partikel gezielt blockiert, wodurch das Gewebe schrumpft und die Symptome gelindert werden. Entscheidend ist hierfür die präzise Beobachtung von Position und Verlauf der Blutgefäße in der Prostata während des therapeutischen Eingriffs.

In ihrer Doktorarbeit verglich Dr. Shirin El Nemr, die mittlerweile an der München Klinik Bogenhausen tätig ist, eine strahlenbelastende Gefäßdarstellung während der Intervention mit einem Verfahren, bei der die Gefäße zusätzlich vor dem Eingriff durch eine strahlenfreie Magnetresonanz-Angiographie abgebildet wurden. Dabei konnte sie zeigen, dass mit der MR-Angiographie die Strahlenbelastung während des Eingriffs vermindert werden konnte. Weitere Messungen, die mit der MR-Angiographie gemacht wurden, gaben nach den Erkenntnissen von El Nemr zudem Hinweise auf einen späteren Therapieerfolg und legen die Grundlage für eine Weiterentwicklung des neuen Verfahrens.

Prof. Thomas Vogl, Stifter und Mitglied der Auswahlkommission, hebt hervor: „Die Dissertation von Dr. Shirin El Nemr hat uns durch ihre wissenschaftliche Tiefe und die Relevanz des Themas überzeugt. Wir freuen uns, dass wir mit dem Promotionspreis die exzellente Forschungsleistung von Dr. El Nemr würdigen können.“ Kommissionsmitglied Ekkehardt von Knebel Doeberitz meint: „Diese Arbeit zu einem ‚Männerthema‘ ist sehr interessant und auch für Nicht-Mediziner gut nachvollziehbar.“

Weil ihm die Förderung junger Mediziner auf ihrem Weg zu Promotion besonders am Herzen liegt, hat der 66-jährige Radiologe gemeinsam mit der Goethe-Universität den Thomas-Vogl-Stiftungsfonds ins Leben gerufen. Neben dem Promotionspreis, der jährlich für eine herausragende Dissertation in den Bereichen Radiologie oder Nuklearmedizin vergeben wird, fördert der Fonds auch drei Doktoranden pro Jahr mit einem Stipendium in Höhe von jeweils 10.000 Euro.

Prof. Bernhard Brüne, Vizepräsident für Forschung der Goethe-Universität und Kommissionsmitglied, ist überzeugt: „Die Stiftung von Prof. Vogl, der sich mit großer Leidenschaft für die Forschung einsetzt, ermöglicht der Goethe-Universität eine solide Basis für die langfristige Unterstützung junger Medizinerinnen und Mediziner der Radiologie und Nuklearmedizin. Diese Bereiche spielen – wie die prämierte Arbeit von Dr. El Nemr zeigt – nicht nur im Forschungsschwerpunkt „Krebs“ der Goethe-Universität eine wichtige Rolle.“

Der Thomas-Vogl-Stiftungsfonds kann mit Spenden unterstützt werden, weitere Informationen Sie hier.

Quelle: https://aktuelles.uni-frankfurt.de/forschung/radiologie-direktor-thomas-vogl-gruendet-stiftungsfonds-erster-promotionspreis-vergeben/

Mit großer Freude geben wir bekannt, dass das neueste Buch von Professor Dr. Thomas Vogl, „Radiologische Differenzialdiagnostik Kopf-Hals-Region“, im Thieme Verlag erschienen ist. Dieses Werk ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Praxis und richtet sich an alle, die sich klinisch oder radiologisch mit der Diagnostik der Kopf-Hals-Region befassen.
Das Buch bietet eine umfassende und strukturierte Beschreibung der komplexen Topografie, vielfältiger Leitstrukturen und des breiten differenzialdiagnostischen Spektrums der Kopf-Hals-Region. Mit modernen Interpretationskriterien, ausgewählten Fallbeispielen und exzellenten High-End-Abbildungen der neuesten Gerätegeneration stellt dieses Werk ein unverzichtbares Tool für die tägliche Praxis dar.
Im Rahmen der Verleihung des Thomas Vogl-Stiftungspreises werden die Preisträgerinnen und Preisträger zusätzlich zu den ausgeschriebenen Geldpreisen je ein Exemplar dieses wertvollen Buches erhalten. Dies soll die Bedeutung der radiologischen Forschung und Praxis in der Kopf-Hals-Region unterstreichen und die Preisträgerinnen und Preisträger in ihrer weiteren Arbeit unterstützen.


Im Rahmen der Verleihung des Thomas Vogl-Stiftungspreises werden die Preisträgerinnen und Preisträger zusätzlich zu den ausgeschriebenen Geldpreisen je ein Exemplar dieses wertvollen Buches erhalten. Dies soll die Bedeutung der radiologischen Forschung und Praxis in der Kopf-Hals-Region unterstreichen und die Preisträgerinnen und Preisträger in ihrer weiteren Arbeit unterstützen.

In einer ersten virtuellen Sitzung haben sich die Kommissionsmitglieder des Thomas Vogl-Stiftungsfonds für ein kurzes Kennenlernen zusammengefunden und Einigkeit über das weitere Vorgehen erzielt.
Offene Fragen zum Bewerbungsverfahren wurden dabei schnell geklärt. Stiftungsgründer Prof. Dr. Thomas Vogl erläuterte zudem, dass die potentiellen Bewerbungen ein breites Spektrum von Grundlagen- bis Technikforschung abdecken können.
Vor allem zeigte er sich erfreut über das Engagement der Teilnehmenden: „Ich freue mich sehr, dass Sie sich dazu bereiterklärt haben, an dieser Stiftung zur Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mitzuwirken und Begeisterung für die Radiologie zu wecken.“
Die Kommission wird sich zukünftig zweimal jährlich treffen und die Preisträger gemeinsam bestimmen. Um die Stiftung bei jungen Studierenden bekannt zu machen, sollen Vorlesungen genutzt werden, um über die Fördermöglichkeiten zu informieren. Gemeinsames Ziel der Kommission ist es, bereits in diesem Jahr den ersten Promotionspreisträger zu würdigen.

BANKVERBINDUNG
Goethe-Universität
IBAN: DE95 5005 0000 0001 006410
Verwendungszweck: Thomas Vogl-Stiftungsfonds
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Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
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60323 Frankfurt am Main
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